Achtsamkeit

"Je mehr man mit der Arbeitsweise des Geistes vertraut wird und je besser es gelingt, die Achtsamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu richten, desto seltener wird sich eine negative Emotion von einem Funken zu einem verheerenden Waldbrand entwickeln, der außer Kontrolle gerät und dann dein Glück und das von anderen zerstört. Anfangs muss man sich darum bemühen, später wird dieses Verhalten ganz natürlich“
Anne Gallwé
Coach

 
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit den vielen Facetten dieses Themas.
Durch meine Reisen nach Indien und Sri Lanka bin ich früh mit der meditativen Praxis in Berührung gekommen und habe sie in mein Leben integriert.
Irgendwann stieß ich auf MBSR (mindfulness-based stress reduction) von Jon Kabat-Zinn, der die alten Buddhistischen Traditionen für den westlichen Geist aufbereitet hat.
Heute sind viele neurowissenschaftliche  Untersuchungen zu ähnlichen Erkenntnissen gelangt, wie schon vor über 2500 Jahren die Traditionen. Und dieser Transfer ist bei Kabat-Zinn sichtbar.
Der Buddhismus ist genau genommen keine Religion im westlichen Sinne, sondern eher eine Wissenschaft des Geistes und seiner Transformation.
Wenn wir lernen, unseren eigenen Geist zu erkunden, dann haben wir sozusagen die Möglichkeit, hilfreich „einzuschreiten“, bzw. unseren Umgang mit alltäglichen Situationen nicht in Stress ausarten zu lassen.

 

Man könnte sagen, dass Achtsamkeit eine besondere Form der Aufmerksamkeit ist, die uns anders auf das Leben schauen lässt und nicht bewertet.
Vielmehr geht es darum, dem Geist zu erlauben, so zu sein, wie er ist, und ihn im Gewahrsein zu halten.

Dies ist eine lebenslange „Entwicklung“, von der Verwicklung zur Entwicklung (Gerald Hüther)

Für die meisten Menschen bedeutet es schon eine Befreiung, wenn sie bei automatischen Reiz-Reaktions Mustern eine Wahlmöglichkeit des Verhaltens entdecken. Der meist automatisch ablaufende Prozess kann durch Achtsamkeitspraxis unterbrochen werden.

All dies erlebe ich tagtäglich und bin dankbar, dass ich immer wieder überrascht werde, was sich mir zeigt.
Durch meine Ausbildung bei der Kalapa Academy (heute AWARIS) zur Achtsamkeitstrainerin habe ich gelernt, die Praxis so zu vermitteln, dass sie auch im Unternehmenskontext anwendbar ist.

Meine Yogalehrerausbildung bei SIVANANDA stellt für mich einen weiteren Baustein dar.

Je mehr man mit der Arbeitsweise des Geistes vertraut wird und je besser es gelingt, die Achtsamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu richten, desto seltener wird sich eine negative Emotion von einem Funken zu einem verheerenden Waldbrand entwickeln, der außer Kontrolle gerät und dann dein Glück und das von anderen zerstört.
Anfangs muss man sich darum bemühen, später wird dieses Verhalten ganz natürlich“